Gehaltsrechner
Schätzen dein Nettogehalt aus deinem Bruttogehalt. Gib das Bruttogehalt und den Steuersatz deiner Steuerkarte ein, und der Rechner zeigt eine Schätzung des Nettobetrags an. Du kannst auch aus einem Stundenlohn eine Monatsschätzung berechnen. Das Ergebnis ist ein Richtwert – verwende immer deinen eigenen Steuerkartensatz.
Gehaltsrechner
Brutto ↔ netto · SchätzungSo schätzt du das Gehalt
- Gib das Bruttogehalt ein. Das monatliche Bruttogehalt in Euro.
- Gib den Steuersatz ein. Du findest ihn auf deiner Steuerkarte. Der Rechner nimmt keine feste Steuer an.
- Füge sonstige Abzüge hinzu. Zum Beispiel den Gewerkschaftsbeitrag, wenn du ihn einbeziehen möchtest.
- Berechnen. Du erhältst eine Schätzung des Nettogehalts und des Anteils der Abzüge.
Brutto, netto und Abzüge
Das Bruttogehalt ist das Gehalt vor Abzügen. Das Nettogehalt ist das, was nach Steuern und sonstigen Abzügen übrig bleibt. In Finnland wird vom Gehalt die Quellensteuer gemäß der Steuerkarte sowie gesetzliche Arbeitnehmerbeiträge einbehalten. Da die Besteuerung persönlich ist und vom Einkommen, den Abzügen und der Steuerkarte abhängt, verwendet dieser Rechner den von dir angegebenen Steuersatz und trifft keine Annahmen für dich.
Vom Stundenlohn zur Monatsschätzung
Wenn du auf Stundenlohn arbeitest, kannst du das Monatseinkommen schätzen, indem du den Stundenlohn mit den Wochenstunden und dann mit der Anzahl der Wochen pro Monat multiplizierst. Der Rechner verwendet durchschnittlich 4,33 Wochen pro Monat. Das Ergebnis ist eine Bruttoschätzung, von der die Steuern genauso abgezogen werden wie vom Monatsgehalt. Das hilft, das Einkommensniveau einzuschätzen, etwa bei Teilzeitarbeit oder wechselnden Stunden.
Beispiel: 3.000 € Bruttogehalt
Angenommen, ein monatliches Bruttogehalt von 3.000 € und ein Quellensteuersatz der Steuerkarte von 22 %. Die Steuer beträgt dann 3000 × 0,22 = 660 €. Betragen zusätzlich die gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge des Arbeitnehmers zusammen etwa 8,6 %, macht ihr Anteil etwa 258 € aus. In diesem Beispiel blieben rund 3000 − 660 − 258 = 2.082 € übrig. Die Zahlen sind Richtwerte: Verwende immer deinen eigenen Steuerkartensatz, da er persönlich ist.
| Charge | Anteil | Euro |
|---|---|---|
| Bruttogehalt | — | 3 000 € |
| Quellensteuer | 22 % | −660 € |
| Arbeitnehmerbeiträge | n. 8,6 % | −258 € |
| Nettoschätzung | — | n. 2 082 € |
Der Steuersatz und seine Überprüfung
Der Quellensteuersatz basiert auf deinem geschätzten Jahreseinkommen. Ändert sich das Einkommen im Laufe des Jahres – etwa durch einen Jobwechsel, Zusatzarbeit oder eine unbezahlte Phase –, kann der Satz zu niedrig oder zu hoch sein. Ein zu niedriger Satz führt zu einer Nachzahlung, ein zu hoher zu einer Steuerrückerstattung. Den Satz kannst du im Dienst der Steuerbehörde prüfen und bei Bedarf ändern. Dieser Rechner verwendet den von dir angegebenen Satz unverändert, sodass ein aktueller Satz die genaueste Schätzung liefert.
Vom Bruttogehalt zu den Gesamtkosten des Arbeitgebers
Für den Arbeitnehmer zählt das Nettogehalt, doch für den Arbeitgeber kostet das Gehalt deutlich mehr als der Bruttobetrag. Zum Bruttogehalt kommen die Lohnnebenkosten des Arbeitgebers hinzu, etwa Renten-, Kranken- und weitere gesetzliche Beiträge. Deshalb können die „Gesamtkosten" eines Arbeitnehmers rund zwanzig Prozent über dem Bruttogehalt liegen. Das erklärt, warum eine Gehaltserhöhung für den Arbeitgeber wie höhere Kosten wirkt als das, was letztlich auf dem Konto des Arbeitnehmers ankommt.
Die Kette verläuft also in drei Stufen: die Gesamtkosten des Arbeitgebers, daraus das Bruttogehalt des Arbeitnehmers und schließlich das nach Steuern und Arbeitnehmerbeiträgen verbleibende Nettogehalt. Dieser Rechner konzentriert sich auf das Verhältnis Brutto zu Netto aus Sicht des Arbeitnehmers mithilfe deines eigenen Steuersatzes. Das Gesamtbild zu verstehen hilft dennoch, Gehaltsverhandlungen nachzuvollziehen und zu begreifen, warum die Unterschiede zwischen den verschiedenen Zahlen so groß sind.
Wissenswertes zum Gehalt
- Das Bruttogehalt ist vor Abzügen, das Nettogehalt der danach verbleibende Betrag.
- Der Quellensteuersatz ist persönlich und steht auf der Steuerkarte.
- Zusätzlich zum Bruttogehalt entstehen dem Arbeitgeber gesetzliche Lohnnebenkosten.
- Dieser Rechner liefert eine Schätzung – prüfe die genauen Zahlen auf der Gehaltsabrechnung.
Zusammengefasst
Der Gehaltsrechner schätzt das Nettogehalt aus dem Bruttogehalt anhand deines eigenen Steuersatzes. Gib das Bruttogehalt und deinen Steuerkartensatz ein, um eine Schätzung des Nettobetrags zu erhalten. Das Werkzeug nimmt keine feste Steuer an, da die Besteuerung persönlich ist – ein aktueller Satz liefert die genaueste Schätzung. Du kannst auch aus einem Stundenlohn eine Monatsschätzung berechnen, und das Ergebnis ist immer ein Richtwert, weshalb es sich lohnt, die genauen Zahlen auf deiner eigenen Gehaltsabrechnung zu prüfen.
Häufig gestellte Fragen
Warum fragt der Rechner nach dem Steuersatz?
Ist das Ergebnis das genaue Nettogehalt?
Wo finde ich meinen Steuersatz?
Kann ich aus einem Stundenlohn ein Monatsgehalt berechnen?
Was Nutzer sagen
Gut, dass man den eigenen Steuersatz verwenden kann. Eine realistische Schätzung.
Übersichtlich. Der Hinweis auf die Schätzung ist ehrlich.
Die Bewertungen sind Beispiele für die Nutzung der Website.